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(English below)

(Vergangenheit) Alles begann mit einer Krise, einem Punkt der Stagnation vor ein paar Jahren. Es fehlte uns der Sinn. Wir wollten “mehr” mit unserem Leben, “mehr” auch mit unserer Kunst “. Wir fragten uns: Für was der ganze Kampf, den die Professionalität mit sich bringt, wenn unsere Freude, ja unsere Menschlichkeit dabei verloren geht? Wir machten uns auf die Suche. Wir luden unsere Freunde ein, denn alleine ging es nicht. Zusammen entwickelten ein «Trainingsprogramm» zur Überwidnung der Vereinzelung und ermutigten uns, unsere Gewohnheiten im Denken und Handeln herauszufordern. Der Social  Muscle Club war geboren. Von da an lief alles anders. Je mehr wir übten je deutlicher wurde uns das Grundprinzip : Durch die Kunst fördern wir unsere Kapazitäten und Potentiale. Nicht nur unsere, sondern auch die von allen Partizipierenden. Von allen,  die mit uns üben. Gemeinsam wollen wir spielerisch unsere sozialen Muskeln trainieren und dies unabhängig von Schicht, Alter oder Lebenslage. Geeignet dafür erschien uns die Kunst. Nicht bloss,  weil wir sie einst studierten, sondern auch, weil uns der erweiterte Kunstbegriff  inspirierte. “Jeder Mensch ist ein Künstler“ (Joseph Beuys)

 (Gegenwart) Unser Leben selbst als ein Kunstwerk. In der Begegnung formen wir uns selbst. Wir begreifen es als ein gleichzeitig idealistisches und konkretes Vorhaben. Aus der Übung mit den Freunden in Wohnzimmer, ist der Geben und Nehmen Club geworden, der in regelmässigen Abständen in unterschiedlichen Formationen stattfindet. Dort richten wir den Fokus auf das Grundgesetz des Lebens. Geben und Nehmen. Ein wichtiger Faktor kommt dazu. Die Performance als Geschenk. Ohne die, so denken wir, das ganze keinen Spass macht. 

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(Past) Everything began with a crisis, a point of stagnation a few years ago. We missed something. We wanted 'more' in our lives, 'more' in our art. We asked ourselves: What is the point of this whole career fight when we lose our joy, our humanity, in the process? We went on a search and invited our friends, because it wouldn't work alone. Together we developed a 'trainings program' in order to overcome isolation and encourage us to change the usual way of thinking and doing. The Social Muscle Club was born.  After that, everything changed.  The more we practiced, the clearer our basic principal became: through art we foster our capacity and potential. Not just ours, but also every participant's. Together we want to playfully train our social muscles, regardless of class, age, or life situation. Art seemed to us to be suitable for this task.  Not just because we once studied it, but also because we were inspired by the extended concept of art--  'Everyone is an artist' (Joseph Beuys)

(Present) Our life itself as a work of art. Through encounters we shape ourselves.  We see it simultaneously as an idealistic but also concrete project. Out of the training-session/dinner parties in the living room with our friends the giving and taking club developed, to be held in regular intervals and various formats.  There we turn our focus to a basic law of life: give and receive. An important factor comes in addition to that-- the performance as a gift. Without which, we think, makes the whole thing no fun.